Das ABC der Sportwetten

Bei allen Wetten im Sport setzt man einen Geldbetrag auf ein bestimmtes Ergebnis. Jeder Wettanbieter hat dabei so genannte Quoten zu dem jeweiligen Spiel, doch dazu im Verlauf mehr. Es ist dabei wichtig zu wissen, dass man keineswegs nur auf Sieg, Unentschieden oder Niederlage setzen kann. Diese drei genannten Kriterien sind zwar immer vertreten, doch es gibt von Anbieter zu Anbieter verschiedene Angebote an Alternativ- und Kombinationswetten. Doch gleich welcher Wette man zugetan ist, dass mit Abstand wichtigste Merkmal sind die Wettquoten. Dabei muss angemerkt werden, dass es keine Bedingung ist sich näher mit Quoten zu beschäftigen wenn man Geld auf Spiele setzen will. Viele User machen es zum Vergnügen und nutzen dabei einen Betrag, den Sie für solche Zwecke bereitgelegt haben und dessen Verlust zu verschmerzen wäre. Die andere Variante wäre das Wettgeschehen analytisch an zu gehen und in diesem Fall ist es besonders wichtig über Quoten Bescheid zu wissen.

Quotenalgebra

Eine Wettquote ist ein komplexes Konstrukt und es gibt sie in den EU, UK und US Formaten. Wir schauen hier zunächst einmal auf die Verwendung des EU Formats. Nehmen wir einmal an, man möchte auf den Sieg vom FC Liverpool in der Premier League setzen und die Quote steht bei 1.40. Dann heisst es für uns übersetzt, dass wir für 10 Euro Einsatz insgesamt 14 Euro bekommen würden. Demnach ist der Gewinn mit 4 Euro eher mager. Die Quote selbst wird von Buchmachern nicht nur von historischen Daten bestimmt, sondern vor allem die aktuellen Ereignisse des Events, dem allgemeinen Wettverhalten an sich und nicht zuletzt den Risikofaktoren die dabei von enormer Wichtigkeit sind und in die Betrachtungen mit einbezogen werden. Für viele Quoten wird daher auch oft das Poisson Verteilungsmodell genutzt. Man misst Quoten dabei auch nach ihrer so genannten Eintrittswahrscheinlichkeit. Dazu hier ein kurzen Beispiel:

- eine Quote von 1.5 seht gleich mit der Eintrittswahrscheinlichkeit von 66.7%

- eine Quote von 2.0 steht gleich mit der Eintrittswahrscheinlichkeit von 50%

Je höher die Quote, desto höher ist auch der theoretische Gewinn. Dabei sollte man jedoch niemals aus den Augen verlieren, dass die Buchmacher und auch die beteiligten Risikomanager an den Wetten verdienen möchten. Diesen Betrag nennt man auch Marge und er kann von einem Prozentsatz von 5 % bis zu 30 % variieren. Das heisst gleichzeitig auch, dass je riskanter die plazierte Wette für die Buchmacher ist, auch deren Marge in vielen Fällen deutlich angezogen wird. Auf der anderen Seite werden Quoten auch immer niedriger, wenn ein Großteil der Spieler nur auf ein Team setzt, was auf die Einbindung von Wettverhalten anspielt.

Quoten Pro und Contra

Ohne Zweifel habe Quoten ihre Wichtigkeit, aber das heisst auf keinen Fall, dass jeder User unbedingt von diesen Gebrauch machen muss. Eine Vielzahl von Spielern setzt daher oft auf den klaren Favoriten einer Begegnung, um sicher zu gehen. Damit verringert sich der Raum für höhere Gewinne, doch für Spieler, die lieber auf Nummer sicher gehen wollen ist diese Methode in jedem Fall möglich. Anders sieht die Sache aus, wenn man wirklich höhere Gewinne abgreifen möchte. In diesem Fall ist genaue Kenntnis der Begegnung, des Umfeldes, der Historie und vor allem der aktuellen Ereignnise von höchster Wichtigkeit. Quoten können sich daher auch noch bis kurz vor Anstoß ändern, wenn ein besonderer Umstand eintrifft. Beispielsweise wenn der Trainer kurz vor Beginn doch noch bekanntgeben muss, dass sein Stürmer verletzt ist oder er die Aufstellung in letzter Minute noch geändert hat. Jedem User ist es daher selbst überlassen, ob er die Fussballwette als Spass ansieht oder mit kühler Analytik versucht zu finanziellem Erfolg zu kommen.